icy sea smallEine am 25. Januar 2019 in Nature veröffentlichte Studie belegt Erschreckendes. In der kanadischen Arktis untersuchte, bisher unter dem Eis verborgenen Pflanzenreste lassen sich mithilfe der Radio-Karbon-Methode datieren und belegen, dass diese Flächen über mehr als 40.000 Jahre kontinuierlich eisbedeckt waren. Kombiniert mit anderen Forschungsergebnissen, belegen die Ergebnisse der Studie erstmals, dass es in keinem Jahrhundert der letzten 115.000 Jahre eine vergleichbare Erderwärmung gegeben hat. Wir sprechen also nicht mehr nur vom heißesten Jahr der Wetteraufzeichnungen oder dem wärmsten Sommer seit Jahrzehnten, sondern von Effekten des Klimawandels, die unsere Welt in Vergleichszeiträumen von mehreren Zehntausend Jahren, ja sogar von über hunderttausend Jahren verändert haben.

Besonders an den Polen treten diese Effekte besonders deutlich zutage. Verschwindet Eis an den Polen, beschleunigt das den Klimawandel rapide. Sowohl das dunklere Meerwasser, als auch die exponierten dunkleren Böden reflektieren weniger Sonnenenergie als das weiße Eis. Die damit verbundene höhere Wärmeabsorption an Land und Meer führt wiederum zu einem noch schnelleren Abschmelzen von Eis und Schnee. Zudem tauen sogenannten Permafrostböden auf, die dann die Klimagase Methan und CO2 entlassen. Das Phänomen dieser Selbstverstärkung des Klimawandels and den Polen ist als „polare Verstärkung“ bekannt, der Effekt beängstigend.

hier geht’s zum Originalartikel in Nature: www.nature.com/...

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