straws smallDas EU-Parlament hat dem Verbot von Wegwerfartikeln aus Plastik zugestimmt. Damit werden ab 2021 zunächst die Einwegartikel verboten, für die es bereits Alternativen gibt. Wattestäbchen etwa, deren Schaft nicht mehr aus Kunststoff, sondern aus Papier sein kann. Die von der EU Richtlinie erfassten Einwegartikel machen immerhin ca. 43% des an Stränden gefundenen Plastikmülls aus. Bis 2030 sollen so nicht nur große Mengen Plastikmüll vermieden werden, sondern auch 3,4 Millionen Tonnen CO2, die andernfalls bei der Produktion des Plastiks angefallen wären.

Insgesamt könnten durch diesen teilweisen „Plastikbann“ Umweltschäden in Höhe von 22 Milliarden Euro verhindert werden. Auch für Verbraucher soll sich das finanziell auszahlen, mit geschätzten Einsparungen von 6,5 Milliarden Euro, die die EU normalerweise von ihren Mitgliedstaaten für die Reinigung der Natur und für Aufklärungskampagnen gefordert hätte.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.