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Am 6. Mai hat der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) seinen neuen Artenschutzbericht vorgestellt.

Seit dem unwiederbringlichen Verschwinden der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren waren noch nie so viele Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten vom Aussterben bedroht wie heute: Eine Million. Schlechte Nachrichten auch für uns, denn alles wirtschaftliche Handeln basiert letzten Endes auf den Leistungen von Biodiversität und Ökosystemen – ebenso, wie unser aller Überleben.

Unternehmen können handeln und Maßnahmen für den Erhalt von Biodiversität umsetzen! Wir zeigen Ihnen wie. Persönlich – direkt – kompetent und damit wirkungsvoll!

Aussterben heißt „weg für immer“, mit allen negativen Folgen auch für uns. Vielleicht erwischt es gerade die Pflanze, die den einzigen Wirkstoff gegen Demenz enthält? Vielleicht verschwindet gerade der reibungslose Antrieb mit einem unscheinbaren Käfer, der genau das kann?

Wir hängen alle von Biodiversität und Ökosystemen ab, sei es für die Stabilisierung des Weltklimas, der Aufrechterhaltung globaler Wasser- und Nährstoffkreisläufe, die Bereitstellung von Rohstoffen oder die Bestäubung von Nutzpflanzen. Auch den Unterschied zwischen „Überleben“ und „Gutem Leben“ macht für Menschen am Ende Biodiversität aus.

Artensterben ist kein Thema nur für Naturschützer und Tierfreunde, sondern ein gesellschaftliches aber auch ein ökonomisches Thema. Zwei Milliarden Menschen nutzen Feuerholz als einzige Energiequelle (das ist doch weit weg von uns), vier Milliarden Menschen nutzen in erster Linie Medikamente aus der Natur (hm, schon näher dran), aber 70% aller Medikamente, die auch wir gegen Krebserkrankungen einsetzen, kommen aus der Natur (ups, das ist sehr nah dran!).

Ungefähr 40% der Amphibienarten und mehr als ein Drittel aller Säugetierarten sind nach dem neuen Bericht direkt vom Aussterben bedroht. Insgesamt nehmen Tiere und Pflanzen dramatisch ab. Während die menschliche Weltbevölkerung zwischen dem Jahr 1900 von 1,8 Milliarden auf mehr als 7,6 Milliarden Menschen im Jahr 2019 angewachsen ist, haben Tier- und Pflanzenpopulationen im Schnitt im gleichen Zeitraum um 20% abgenommen.

Alles aussichtslos? Keineswegs!

Unternehmen können aktiv werden, Biodiversität und Ökosysteme dauerhaft zu sichern. Das kann im Kerngeschäft passieren, in der Ausbildung von Mitarbeitern, der Förderung von Naturschutzprojekten oder im Rahmen eigener Initiativen. Dabei ist wichtig, Greenwashing zu vermeiden, hohe Glaubwürdigkeit und echten Mehrwert für Biodiversität zu erzielen.

Was wirkt, was hilft, wie man das anstellt und was es bringt, das zeigen wir Ihnen gerne. Damit „gut gemeint“ auch „gut gemacht“ ist...

#IPBES7

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